Ein Drittel aller Online-Videos wird mittlerweile mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets konsumiert. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Ooyala, dem innovativen Branchenführer für den Bereich hochwertige Video-, Verlags-, Analyse- und Monetarisierungslösungen.

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Mittlerweile 34 Prozent aller Online-Videowiedergaben werden von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets verzeichnet. Das ist ungefähr das Doppelte im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres und mehr als das Fünffache im Vergleich zum Jahr 2012. Im Vergleich zur ersten Ausgabe des Global Video Index Report von Ooyala hat sich die Wiedergabe von Video-Inhalten sogar um das 16-fache erhöht. Die Zahl der Betrachter, die über mobile Geräte auf Video-Inhalte zugreifen, hat so zum 13. Mal in Folge den Rekord des vorherigen Quartals gebrochen.

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„Dieser Trend deutet darauf hin, dass Sender und Online Publisher aktuell enorme Möglichkeiten bei der Personalisierung von Inhalten für mobile Nutzer haben. Das betrifft sowohl Inhalte als auch die Werbung“, erläutert Jay Fulcher, Chief Executive Officer von Ooyala. „Die Displays der Smartphones werden immer größer, während Daten- und Preisstrategien im Hinblick auf eine bessere Videonutzung von unterwegs optimiert werden. Unternehmen, die sich in ihrer Strategie optimal auf mobile Geräte ausgerichtet haben, sind so ideal aufgestellt, um Reichweiten und Umsätze zu maximieren.“

Während sich mobile Geräte zum Konsum von Video-Inhalten etablieren, ziehen auch die Ad Impressions allmählich nach. Die in diesem Bericht enthaltenen Daten zum europäischen Markt stammen dabei von der Ooyala Tochter Videoplaza, dem Anbieter des führenden Video-Ad-Servers Karbon. Sie belegen, dass die mobilen Geräte für Premium-Video-Anbieter neben Desktop-PCs vor allen anderen Geräten den höchsten Prozentsatz von Video Ad Impressions verzeichneten.

Im Dezember 2014 stammten 35 Prozent aller Online Ad Impressions europäischer Online Publisher von mobilen Geräten. Tablets konnten ihren Anteil mit 14 Prozent mehr als verdoppeln. Der Anteil der mobilen Geräte als bevorzugte Geräteplattform für den Videokonsum ist damit vom Anteil der Desktop-PCs (51 Prozent) nicht mehr weit entfernt. Bei den Sendern stammten dagegen zwölf Prozent der Ad Impressions von mobilen Geräten einschließlich Tablets, während der Löwenanteil von 76 Prozent auf PCs entfiel. Ausschlaggebend für diesen Unterschied sind letztlich die Inhalte. Online Publisher decken das gesamte Spektrum von kurzen bis hin zu längeren Videos ab, was der Nutzung mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets entgegen kommt. Sender stellen dagegen vor allem langformatige Inhalte bereit.

 

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